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Dienstag, 4. Juni 2019

Out now: Foodreport 2020

° Snackification - Das Ende der Mahlzeiten (wie wir sie kennen) - ° Eating Art - Wie Kunst und Design den Blick auf unser Essen verändern - ° Urban Food - Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Stadt - ° Beyond Plastic - Die Zukunft der Lebensmittelverpackung

Hanni Rützler nimmt die Leserinnen und Leser in ihrem diesjährigen Food Report 2020 mit auf einen horizonterweiternden Rundflug über die aktuellen Entwicklungen im Food-Bereich und eröffnet den Blick auf den Wandel unserer Esskultur.

Die Erosion der Mahlzeiten und veränderte Essgewohnheiten in einem immer flexibleren Alltag stehen dabei ebenso auf der Speisekarte wie die Rolle von Food als Kitt der globalen Gesellschaft. Rützler erläutert das Urban-Food-System, zeigt die Potenziale der städtischen Landwirtschaft auf und erklärt, was die City zum nachhaltigen Ernährungssystem macht. Neben den Michelangelos der Food-Branche und ihrem Impact auf unser Verständnis von Essen stehen auch das Plastik-Paradox der Lebensmittelbranche und der überforderte Konsument im Fokus des Reports. Rützlers Best Practices stellen die inspirierendsten Kulinarikvordenker von Berlin über Wien und das Schweizerische Stetten bis nach Sydney und New York vor.

Mit ihrer Food-Trend-Map 2020 schafft Rützler die Grundlage für Klarheit und Orientierung im Dickicht der Food-Trend-Vielfalt. Zudem schildert sie die Evolution von Food-Trends und benennt jene Megatrends, die besonderen Impact auf unser Essverhalten haben.


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Montag, 28. Mai 2018

Foodreport 2019: Die neuen Food- und Branchen-Trends


Als Ernährungs- und Trendexpertin ist Hanni Rützler immer auf der Suche nach den wichtigsten Trends der Szene. Im diesjährigen Food Report legt sie den Fokus auf die französische Küche, denn die Zeit scheint reif für eine Renaissance! Eine Art Neu(er)findung erleben auch der LEH und das einst so wenig beliebte Kantinenessen: Mit Hilfe von maßgeschneiderten Esslösungen und bewusster Kulinarik in Betrieben werden Megatrends wie Individualisierung und Gesundheit zu wirkmächtigen Hebeln einer gelungenen Transformation.
























Dienstag, 20. Juni 2017

Food Report 2018: Das Ende der Beilage

Frankfurt/Main (ots) - Genuss erweitert sich: Fleisch ist nicht mehr der Mittelpunkt eines Gerichtes, nach dem sich die Beilagen richten müssen. Pflanzen erlangen eine neue Hauptrolle auf dem Teller. Das stellt Autorin Hanni Rützler in ihrem "Food Report 2018" fest und analysiert zum fünften Mal in Folge die wichtigsten Food-Trendphänomene. Herausgeber sind das Zukunftsinstitut und die Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe).




20.06.2017


Den ganzen Artikel lesen Sie hier: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/food-report-2018-das-ende-der-beilage-gemuese-ist-das-neue-fleisch-5535074

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Dienstag, 22. November 2016

Review: The Future of Meat - Zwischen Genuss und Überdruss

Am „Future of Meat Forum Vienna“ in Hanni Rützlers futurefoodstudio wurde drei Tage lang über Alternativszenerien zum weltweit steigenden Fleischkonsum diskutiert. Ein Rückblick.

In großen Teilen der westlichen Industriegesellschaften ist die jahrhundertealte Sehnsucht nach mehr Fleisch bereits gestillt. In den USA stagniert der Konsum, wenn auch auf hohem Niveau. In Deutschland ist er sogar schon rückläufig. In anderen Weltregionen, insbesondere in den aufstrebenden Schwellenländern, nimmt er jedoch weiter deutlich zu. Die wachsenden Mittelschichten in Asien und Lateinamerika haben immer mehr Lust auf Fleisch, auf jenes Lebensmittel, das in fast allen Kulturen dieser Welt als edelstes, wertvollstes gilt, dessen Genuss lange ein Vorrecht der Mächtigen und Reichen war und daher zum Symbol für den sozialen Aufstieg wurde.

Laut Schätzungen der UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) könnte sich die weltweite Fleischproduktion bis zum Jahre 2050 daher annähernd verdoppeln. Mit all den negativen Folgen für Klima, Umwelt, Biodiversität und letztlich auch für jene Menschen, die auch dann noch nicht in den Genuss der begehrten tierischen Lebensmittel kommen. Von tierethischen Fragen, die sich bei der industriellen Massentierzucht stellen (und nur diese Produktionsweise ist heute in der Lage, die prognostizierten Fleischmengen herzustellen), ganz zu schweigen.

Aber wird der weltweite Fleischkonsum wirklich so dramatisch ansteigen? Gibt es keine Alternativen zum „Weiter wie bisher“? Und wenn doch: Welche anderen Szenarien wären denkbar? Welche sind realistisch und worauf könnten sie sich stützen? Fragen, die zuletzt auch beim Future of Meat Forum Vienna aus ganz unterschiedlichen Perspektiven gestellt und diskutiert wurden.

Fleisch zwischen Genuss und Überdruss: Vier alternative Szenarien für morgen

Im Mittelpunkt des dreitägigen Symposiums in Hanni Rützlers futurefoodstudio stand eine interaktive Installation der niederländischen Social Concept Designerinnen Madelaine und Anne Berlis, die vier mögliche Zukunftsszenerien jenseits des „Weiter wie bisher“ thematisierte. Szenarien, die auch die Food Trend Expertin Hanni Rützler als Gastgeberin des Future of Meat Forums schon in ihrem „Foodreport 2015“ vorgestellt und - aus der Perspektive der europäischen KonsumentInnen - einer ersten Bewertung unterzogen hat. Aus der Perspektive jener KonsumentInnen also, für die Fleisch allmählich seinen Status als esskulturelles Leitprodukt verliert, für die Fleisch und Fleischprodukte nicht mehr das kulinarische Nonplusultra sind und für die sich die Wahrnehmung tierischer Lebensmittel allmählich verändert. Beeinflusst durch immer wiederkehrende Fleischskandale, anhaltende Gesundheits- und Nachhaltigkeitsdebatten, tierethische Diskurse, vor allem aber auch durch die deutliche kulinarische Aufwertung von Gemüse und Getreideprodukten, die - ausgehend von der Spitzengastronomie - nun mehr und mehr auch in der Alltagsgastronomie zu beobachten ist. Nicht zuletzt aber, so Rützler bei einer der drei Podiumsdiskussionen des Symposiums, „ist der Fleischkonsum für uns so normal geworden, dass er keinen Statusgewinn mehr verspricht.“ Und damit vor allem für viele junge Konsumenten an Attraktivität verliert.

Szenario 1: Less Meat - Zurück in die Zukunft

Dies erst mache den Weg frei für neue qualitative Differenzierungen, woraus sich das erste Alternativszenario ableiten lasse: „Less & local“, wie es Madelaine und Anne Berlis in ihrer Installation nennen und wie es im Rahmen des Future of Meat Forums unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ diskutiert wurde. Und das meint, wie einst so auch in Zukunft deutlich weniger, dafür aber hochwertigeres Fleisch zu genießen. Ein wünschenswertes, aber - darin waren sich die Diskussionsteilnehmer weitgehend einig - keine eins zu eins auf die Allgemeinheit übertragbare Option. Mit den Flexitariern, so Hanni Rützler, könne man zwar einen Trend beobachten, der diese Konsumform propagiert, gleichwohl, so der einschränkende Kommentar von Georg Schweisfurth, dem sich auch der österreichische Unternehmer und Biobauer Martin Rohla angeschlossen hat, dürfe man die massiven Interessen der Fleischindustrie nicht unterschätzen, die mit billigen Fleischwaren weiterhin einen Großteil der Konsumenten eine fleischreiche Ernährung schmackhaft mache. Und das, wie die Produktionsdaten zeigen, auch ganz unabhängig von den Bedürfnissen der (einheimischen) Konsumenten: So setzt die Fleischindustrie in Deutschland weiter auf eine Ausweitung der Produktion und - mangels entsprechender Nachfrage im Inland - verstärkt auf den Export. Schon heute nähert sich die Exportmenge deutscher Fleischprodukte dem Inlandsverbrauch.

Zurück in die Zukunft bzw. „less & local“, das sei, so Willi Klaffl, der sich auf seinem Landschaftspflegehof auf die Zucht gefährdeter Tierrassen konzentriert, auch ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. Nicht nur für die Artenvielfalt der Nutztiere, die langfristig nur gesichert werden könne, wenn die Tiere auch gegessen werden, sondern auch der Gräser und Kräuter, die ihnen auf der Weide als Nahrung dienen. Ein - aus ökologischer Perspektive - kein unwichtiges Argument, das gleichwohl für Vegetarier und Veganer dennoch keine Option darstellt.

Szenario 2: No Meat & As-if-Meat - Fleischlos mit Ersatzprodukten

Sie leben und proklamieren eine komplett fleischlose Ernährungsalternative. Ein Szenario freilich, das in Zukunft ebensowenig mehrheitsfähig sein wird, auch wenn die Anzahl der Veganer und Vegetarier langsam im Steigen ist und von ihren Protagonisten als einzig sinnvolle Alternative zum Omnivoren Lebensstil proklamiert wird.

Bei der zweiten Podiumsdiskussion am Future of Meat Forum, an der neben Hanni Rützler und Madelaine Berlis die niederländische Eating-Designerin Marije Vogelzang, die Geschäftsführerin der veganen Swing Kitchen, Irene Schillinger, sowie Nina Mohimi von der Coolinary Society teilgenommen haben, wurde insbesondere problematisiert, dass in unserer Esskultur auch die fleischlosen Esser noch weitgehend in einer auf Fleisch konzentrierten Geschmacks- und Rezepturenwelt gefangen seien, in der fleischlose Ernährung oft nur mit Fleischersatzprodukten funktioniere, mit dem Tofu-Schnitzel als Signatur Dish. Durch gezielte Verarbeitung ist es zwar gelungen, dem traditionellen, aus Sojabohnen gewonnen, eiweißhaltigen Lebensmittel eine durchaus fleischähnliche Konsistenz zu verleihen, sodass Tofu und ähnliche Produkte wie Seitan bei vielen traditionellen Gerichten das Fleisch ersetzen können. Der Makel des Ersatzproduktes, der „richtiges Fleisch“ damit unfreiwillig immer noch adelt, bleibt ihnen dennoch haften. Hanni Rützler nennt diese Produkte daher auch „Übergangslebensmittel“, Produkte, die eine mögliche fleischärmere Zukunft im Kontext einer karnivoren Esskultur zwar unterstützen, für deren Durchbruch die kulinarische Aufwertung von genuinen Gemüse- und Getreidegerichten aber essentieller sei. Rützler sieht darin nicht zuletzt auch die Chance, dass sich die FAO-Prognose der Verdoppelung des weltweiten Fleischkonsums vielleicht doch nicht bewahrheiten müsse: Wenn die europäischen Eliten sich mehr und mehr über den Genuss kreativer Gemüsegerichte definieren, warum sollte dies nicht auch - schneller als sich dieser Trend in Europa entwickelte - in den aufstrebenden asiatischen Mittel- und Oberschichten möglich sein, die - anders als in Deutschland - auf eine große Tradition kulinarisch ansprechender vegetarischer Gerichte zurückgreifen können?

Eine völlig andere, phantastische und irritierende Perspektive eröffnete in diesem Zusammenhang Marije Vogelzang mit ihrem Projekt „Faked Meat“, in dem sie danach fragt, wie unser Fleischkonsum und unsere Beziehung zu Tieren aussehen könnte, wenn wir Fleisch „ganz neu denken“; wenn wir „neue Tiere“ als lebende Fleischersatzprodukte erfinden oder - statt Katze und Hund - Schweine und Lämmer als glückliche Haustiere halten würden, die - via Biopsie - als lebende Spender von Muskelstammzellen für unsere kleine, lokale In-vitro-Fleischfabrik dienen und zugleich unseren Biomüll verfuttern. So absurd diese künstlerische Intervention vielen auf den ersten Blick erschienen ist, so inspirierend wirkte sie auf die Teilnehmer des Workshops, in dem die diversen Szenarien nochmals durchgespielt wurden.

Szenario 3: Lab Meat - Fleischgenuss aus der Retorte

Dass zumindest die In-Vitro-Technologie in Zukunft tatsächlich - wenn auch weniger phantastisch wie bei Marije Vogelzang - eine weitere Alternative zur herkömmlichen Fleischproduktion sein kann, darüber waren sich auch beim Future of Meat Forum in Wien die meisten Experten einig. Mittelfristig freilich kann sie nicht nur preislich nicht mit den heute vorherrschenden Produktionsmethoden konkurrieren, in Deutschland muss sie auch die hohe Hürde der bei den Konsumenten vorherrschenden Skepsis gegenüber neuen Technologie bei der Lebensmittelproduktion überwinden. Eine Hürde, die nicht viel niedriger erscheint als die, die es im Falle des vierten Szenarios zu überwinden gilt. Ein Szenario, dem zumindest auf dem Papier und in den Empfehlungen der FAO große Chancen eingeräumt werden, um eine weltweit ausreichende Versorgung mit lebenswichtigen Proteinen bei gleichzeitig umweltschonender und tierethisch verträglicher Produktion gewährleisten zu können.

Szenario 4: Another Meat - Die Proteinquellen der Zukunft

Ein Szenario, das nicht eine komplett fleischlose, sondern eine auf „anderem Fleisch“ basierende Ernährung in den Mittelpunkt stellt: Fleisch von Insekten, Schnecken und „Meeresfrüchten“. Als gehypter Trend ist die Entomophagie längst auch in Europa in aller Munde. Für Millionen von Menschen gehören sie in anderen Weltregionen zum Essalltag und dass ihre massenhafte Züchtung grundsätzlich deutlich nachhaltiger bewerkstelligt werden kann, als die Massentierzucht von Geflügel und Säugetieren, darüber bestand auch bei den Teilnehmern der dritten Podiumsdiskussion, dem Schneckenproduzenten Andreas Gugumuck, dem Geschäftsführer des nachhaltig und biologisch wirtschaftenden Shrimpsproduzenten Yuu’n Mee, Robert Herman, dem Koch des Wiener Start Ups insektenessen, Stefan Trautsch, sowie Hanni Rützler kein Zweifel.

Längst noch nicht ausgeschöpft freilich ist das kulinarische Potential von Larven, Würmern und Raupen, dessen Entfaltung freilich auch durch die aktuelle Lebensmittelgesetzgebung noch gehemmt wird. Zwar experimentieren auch viele Spitzenköche seit Jahren mit einzelnen Insektenarten, für den menschlichen Verzehr zugelassen sind aber in Europa nur wenige. Zudem gibt es noch starke legistische Beschränkungen für verarbeitete Produkte, in denen Experten mittelfristig allerdings die größten Chancen sehen, dass Insekten - und damit eine wichtige Proteinquelle, die es vielen Menschen weiter erleichtern würde, sich sonst vegetarisch zu ernähren - auch in unserer Esskultur Fuß fassen können: Als Pulver oder Paste, als Mehl, in Müsliriegeln, in Brötchen und Keksen oder als Bestandteil von pflanzlichen Frikadellen.

Abgerundet wurden die drei spannenden Forumstage jeweils durch thematisch passende Verkostungen, für die sich die Veranstalter bei folgenden Unternehmen bedanken: Swing Kitchen, Yuu'n Mee, Landhof, Vivatis, Wiener Schneckenmanufaktur, insektenessen.at, RauReif, Sepp Moser, porcella und Bio Schober

Samstag, 5. November 2016

Artikel: „So schmeckt das Steak der Zukunft“

Der Fleischkonsum steigt weiterhin. Darum diskutierten Experten in Wien Alternativen. Der Kurier-Bericht zum „Future of Meat Forum Vienna“ im futurefoodstudio.

Der exklusive Festtagsbraten war einmal. Sich viel Fleisch leisten zu können, ist nach wie vor ein Zeichen für Wohlstand – und den leisten sich viele Menschen. "Fleisch ist zu einer Art Leitkultur unserer Ernährung geworden", sagt die Food-Trend-Expertin Hanni Rützler. Dieses Phänomen ist nicht nur auf Europa begrenzt. In den aufstrebenden Schwellenländern in Asien wie China steigt der Fleischkonsum. Schon jetzt gehen etwa 70 Prozent aller weltweit landwirtschaftlich genutzten Flächen auf das Konto von Viehzucht. Bis 2050, schätzt die Welternährungsbehörde, wird man 460 Millionen Tonnen Fleisch pro Jahr benötigen. Damit hätte sich der Konsum in 50 Jahren verdoppelt.
Höchste Zeit also, sich Gedanken über die Zukunft von Fleisch zu machen, findet Rützler. "Fleisch ist für uns so selbstverständlich geworden." Das fördere zunehmend Gegenbewegungen: "Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen." Möglichkeiten gibt es dafür viele, betonten diese Woche Experten beim "Future of Meat Forum" in Wien. Haben also Insekten, Laborfleisch oder Soja die besten Erfolgschancen? Oder müssen Fleischliebhaber nur ihren Konsum reduzieren? Das Konzept "Weniger ist mehr" könnte für Menschen, die nicht gänzlich auf Fleisch verzichten wollen, ein durchaus gangbarer Weg sein. Bio-Bauern wie Willi Klaffl bemerken hier ein Umdenken. Er züchtet in Langenlois Schafe und Rinder und hat sich auf alte und rar gewordene Rassen wie etwa das Waldviertler Blondvieh spezialisiert. "Zu uns kommen viele Städter, die wissen wollen, woher ihr Fleisch kommt. Und darauf viel Wert legen". Ihm ist aber bewusst, dass mit diesen Ausnahmemodellen die Masse der Konsumenten nicht erreicht werden kann – aus Preisgründen. Aber auch, weil die Mengen fehlen. (...)

Dienstag, 25. Oktober 2016

Event: Future of Meat Forum Vienna

Vom 3. bis 5. November 2016 findet im futurefoodstudio das FUTURE OF MEAT FORUM VIENNA rund um die interaktive Ausstellung der niederländischen Social Concept Designerinnen Madelaine und Anne Berlis statt. Das detaillierte Programm mit Präsentationen, Workshops, Podiumsdiskussionen mit thematisch passenden Verkostenungen finden Sie unter www.futurefoodstudio.at. Einen ersten Eindruck von der interaktiven Ausstellung vermittelt der Trailer.

The Future of Meat Trailer from Anna Berlis on Vimeo.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Interview: „Essen ist der neue Sex“

Das gewisse Extra: Die kleinen Geheimnisse glücklicher Karrieren! Filmreife Karrieren von Grasflüsterinnen bis zur Schokoladenexpertin. Karrieren mit Leidenschaft und Mut zum Risiko. - Die halbjährige Sonderausgabe „VOGUE BUSINESS“ widmet in der aktuellen Ausgabe Hanni Rützler eines ihrer Business-Porträts.

Vogue Business, Oktober 2015, S. 146

VOGUE Business

Montag, 5. Oktober 2015

Artikel: Was essen wir in 40 Jahren?

„Der Feinschmecker“, Deutschlands führendes Gourmet-Magazin, feiert seinen 40.Geburtstag - und blickt deshalb auch weit in die Zukunft. Die Redaktion befragte sieben Expertinnen danach, wie wir uns in Zukunft ernähren werden. Neben Hanni Rützler u.a. auch Thilo Bode (Foodwatch), Harald Lemke (Gastrosoph) und Oona Strathern (Zukunftsinstitut).

Der Feinschmecker, Nr. 10, Oktober 2015, S. 148

Montag, 31. August 2015

Foodreport 2016: Bericht und Interview

Die österreichische Ernährungswissenschaftlerin, Gesundheitspsychologin und Food-Trendforscherin Hanni Rützler präsentiert ihren aktuellen Foodreport 2016 und zeigt, was es demnächst in Sachen Essen und Genuss zu entdecken und zu erwarten gibt.

http://green-lifestyle-magazin.de/, 25.8.2015

Beitrag im Green Lifestyle Magazin als pdf lesen

Sonntag, 21. September 2014

Food and more

Das futurefoodstudio hat sich seit 2008 von einem Großraumbüro mit Luxusküche zu einem Ort der Begegnung und des Wissenstransfers entwickelt. In den letzten Jahren haben hier vielfältige Workshops, Seminare, Coachings, Produktpräsentationen, Kochkurse, Verkostungen und Ausstellungen rund ums Essen, Trinken, um Genuss & Lebensqualität stattgefunden. Wir erweitern nun unser Angebot zur Nutzung des Studios als Workshop und Showcase-Room auch für externe Interessenten:

° Sie suchen einen attraktiven Ort für Ihre Workshops, Seminare, für systemische Aufstellungen und Coachings?

° Sie wollen bei der Vorstellung neuer Produkte einmal andere Wege gehen?

° Sie haben den idealen Raum für Ihren Kochkurs oder den Kochevent Ihrer Foodie-Community noch nicht gefunden?

MEHR INFOS: Siehe PDF

Samstag, 1. März 2014

Event: Buchpräsentation "Das kulinarische Erbe der Alpen"

Und noch ein "brainkitchen"-Event im futurefoodstudio: Dominik Flammer und Sylvan Müller präsentierten am 27.Februar den Rezepteband "Das kulinarische Erbe der Alpen". Nahrung für den Geist und - dank Unterstützung namhafter Produzenten (Niki Moser, Helma Hamader, Johannes Pinterits, Franz Wirth, Barbara Klein und Siegfried Hasewend) - auch wieder jede Menge Nahrung für den Gaumen.

futurefoodstudio, 27.Februar 2014, Foto: Peter Putzer/mundschenk.at

Freitag, 24. Januar 2014

Artikel: Zukunft der Küche - Was essen wir morgen?

Kräuter aus dem Wald oder Käfer als Ragout? Fleisch aus der Retorte oder vom Biobauern? "Unsere Vorstellungen von der Zukunft", sagt Hanni Rützler, "sind vor allem Sehnsüchte und Ängste der Gegenwart". Verena Mayer besuchte die Foodtrendforscherin in ihrem Wiener "futurefoodstudio".

Quelle: Der Tagesspiegel 30.12.2013

Info PDF: Zukunft der Küche

Dienstag, 19. November 2013

Artikel: "Von Pflicht, Kür und Lifestyle"

"Seit zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein unübersehbarer Kochbuch-Boom ausgebrochen ist, rätselt die Fachwelt, ob sich darin ein tatsächlich gesteigerter Bedarf an kulinarischem Wissen und eine wachsende gelebte Kochpraxis ausdrückt, oder ob der Boom bloß Beleg für die kulturwissenschaftliche Theorie der Interpassivität ist, mit der der österreichische Philosoph Robert Pfaller das paradoxe Phänomen des »delegierten Genießens« beschreibt. In Ihrem Beitrag für das "Börsenblatt" lüftet Hanni Rützler das Kochbuchrätsel.

Quelle: boersenblatt.net 17.10.2013

Info PDF: Von Pflicht, Kür und Lifestyle

Montag, 5. August 2013

Speech: The (r)evolution of cooking

Futures for Food conference in Turku, Finnland am 6./7. Juni 2013



What could the futures of food look like? How will consumers need and value food? What are the environmental impacts of food system? What kinds of trade-offs and synergies will there be between the increasing demand for food and bioenergy? Where will our food come from? What methods and theoretical approaches will we use to study future foodways? The Austrian trend researcher Hanni Rützler was talking about the history and future of cooking.



Kurzfassung in Englisch

Futures for Food



Freitag, 7. Juni 2013

Artikel: Am Herd mit Hanni Rützler

Kurier am 01.06.2013

Als Kuratorin der NÖ Landesausstellung "Brot&Wein" zeigt uns Hanni Rützler - inspiriert durch die fantastisch einfache Küche von François Laliberté - eine köstliche Altbrotverwertungsmöglichkeit. 



Niederösterreichische Landesausstellung
François Laliberté

Artikel als Pdf

Dienstag, 28. Mai 2013

Nasenbrille - Smell Specs

Bei der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013 wird derzeit ein Prototyp eines vom futurefoodstudio in Wien entwickelten Geräts ("Small Specs") getestet, mit dem Gerüche mit Hilfe von assoziativen Bildern besser zugeordnet und verbalisiert werden können.


Information zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2013

Brot - Nahrung für die Sinne

"Welches Brot esse ich heute?" Meist stellt sich diese Frage so nicht - der persönliche Geschmack scheint die Entscheidung ohnehin selbstverständlich zu lenken. Um bewusst hinschmecken, hinriechen,  hinfühlen, hinhorchen und hinsehen zu können, gilt es jedoch erst einmal bewusst die Sinne einzuschalten: Wonach riecht Brot? Wie fühlt es sich an? Welches Geräusch macht es, wenn man hineinbeißt?

Hilfreich hierfür sind Augen, Ohren, Mund, Hände... und natürlich die Nase! Für sie haben wir uns etwas Spezielles ausgedacht: die "Nasenbrille". Mithilfe von Bildern erlaubt sie es, die Gerüche leichter zu erkennen und damit auch zu benennen. Die Sprache wiederum hilft dem Geschmack auf die Sprünge und fördert die bewusste Wahrnehmung. Nun wissen Sie: Mit Ihrem Lieblingsbrot holen Sie sich die Bäckerstube aus Kindheitstagen zurück. Oder den Rosmarinduft eines unvergesslichen Urlaubs in der Provence...


Bread - Food for the Senses

For most of us, the daily choice of bread is a routine. We take our personal taste as given, as a matter of course, and hardly ever question our eating habits. But in order to really enjoy bread, we need to activate our senses: what does bread look like? What does it smell like? What is it like to the touch? What sound does it make when we bite into it? And what does it taste like?

To perceive with all our senses, we need to see and smell, touch and taste, and to listen. This is why we've come up with something special: "Smell Specs". Its food images will help you to identify  smells and name them. Language, in turn, helps to trigger our sense perception (our gustatory sense in this case). This is how a piece of bread brings back early childhood memories of freshly baked bread, and the scent of rosemary revives an unforgettable holiday in Provence...



Mittwoch, 10. April 2013

Brainkitchen: migration culinaire #2


Der einfachste Weg zu fremden Kulturen führt über den
Gaumen

Ahsen Celik und ihre Tochter Betül haben die Familienküche aus Anatolien ein weiteres Mal ins futurefoodstudio gebracht. Auch die zweite Veranstaltung unsere Reihe migration culinaire, mit der wir jeweils in Geschichte und Gegenwart von Esskulturen ferner Länder eintauchen, die in Wien von MigrantInnen gelebt werden, war ein voller Erfolg. Die Berichte im „Kurier“ und im „Falter“ bieten einen kleinen Einblick.Und auch die nächsten Veranstaltungen (Kenia und Georgien) sind schon in Vorbereitung. Genaue Termine demnächst auf unserer Website.



Kulinarische Migration
Wenn der Kochtopf daheim zum Reiseleiter wird

Dienstag, 18. Dezember 2012

REVAN Workshop

Richtig Essen von Anfang an!




TV-Beitrag zu den Workshops Richtig essen vom Anfang an! - Wien“. Das von der Wiener Gebietskrankenkasse durchgeführte und aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur finanzierte Projekt mit zahlreichen kostenlosen Workshops für Schwangere         und Familien mit Babys hat eben begonnen. Als inhaltliche Projektleiterin ist es mir dabei ein besonderes Anliegen, dass ernährungswissenschaftliche Informationen so vermittelt werden, dass sie auch im praktischen Essalltag der Familien Früchte tragen. Dabei sollen insbesondere auch Familien mit Migrationshintergrund erreicht werden. Einige der Workshops (siehe aktuelle Termine) finden auch im futurefoodstudio statt. Mehr Information finden Sie unter


                     Richtig essen von Anfang an! - Wien
                     Weitere Informationen

                   
                     Kurzfilm  - ab Minute 5:45 geht es los:
                     Burgenland aktuell


Freitag, 30. März 2012

Events: Geschmacksworkshops im futurefoodstudio













Kids'n'Cooks mit Hanni Rützler und Joachim Gradwohl

Ernährungsexpertin Hanni Rützler zeigt in ihren futurefoodstudio-Workshops Kindern und Erwachsenen,was unser Geschmackssinn alles kann. Beim vergangenen "Kids'n'Cooks"-Workshop mit Starkoch Joachim Gradwohl am 20.März 2012 waren der "Kinder-Kurier" (siehe PDF) und ein ORF-Team mit dabei. Das TV-Porträt über Hanni Rützler und ihre Arbeit ist am 13.Mai 2012 ab 18:25 Uhr auf ORF2 ("Österreich-Bild") zu sehen.



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Info

Donnerstag, 27. Januar 2011

1. Biomilch Geschmackstest - FiBL-Tasting-forum

FiBL-Tasting-forum zu Gast im futurefoodstudio

Der große Biomilch- Geschmackstest am Dienstag 1. Februar 2011 im futurefoodstudio.
Moderation: Jürgen Schmücking, Biogenussmarketing Pointierte Fachinputs: Mag. Hanni Rützler (Ernährungsexpertin), DI Alois Burgstaller (Bio- Milchexperte)

Milch ist eines der wichtigsten und meistverwendeten Lebensmittel Österreichs. Über die gesundheitlichen Vorzüge der Milch wird ebenso viel geschrieben wie diskutiert aber auch über die immens wichtige Funktion der Wiederkäuer in der Pflege und Gesunderhaltung unserer schönen Kulturlandschaft. Zu Milch fällt uns spontan das Kalzium ein, seit kurzem vielleicht auch zur Bio-Milch der positiv hohe Gehalt an herzstärkenden Omega-3-Fettsäuren aber auch Vitamin A und D. Wir wissen zwischenzeitlich auch, dass ESL-Milch nicht von Eseln sondern trotzdem von Kühen kommt, aber im Vergleich zur Frischmilch ca. dreimal so lange im Kühlschrank frisch bleibt. Was leider besonders bei der Milch zu kurz kommt, sind die unglaublich vielfältigen Geschmacks- und Geruchsrichtungen, denn „Milch schmeckt halt wie Milch“.

Wir konnten es nicht mehr hören! „Kalt schmeckt sowieso jede Milch gleich!“, „Kein Mensch kann ESL-Milch von Frischmilch unterscheiden“ und die Aussagen über Rohmilch sind uns ebenso sauer aufgestoßen. Also wollen wir es genau wissen und laden zum Auftakt des 2011er FiBL Tasting_forum-Reigens zum großen, österreichischen Bio- Milchgeschmackstest.

Wir werden - fachlich bestens begleitet - im ersten Durchgang die derzeit am Markt befindlichen verschiedenen Milchtypen und Marken durchkosten und bewerten. Danach werden wir im zweiten Durchgang - wieder blind und anonym - versuchen aus österreichischen Bio-Frischmilchen die Besten küren.

Dipl.-Ing. Reinhard Geßl :: Tierhaltung, Konsumenteninformation
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Österreich) 1070 Wien, Seidengasse 33-35/13
T: +43 (0)1 907 63 13-35 M: +43 (0)676 405 90 98
E: reinhard.gessl@fibl.org
FIBL

Zeitungsartikel PDF (2MB)